Übersicht der Mietpreise in österreich

Übersicht der Mietpreise in österreich

Über 200.000 Euro für eine kleine Einzimmerwohnung mit 33 Quadratmetern? Das ist Realität in Linz. Solche Wohnungen werden zum Beispiel im neuen Bruckner-Turm in Urfahr angeboten. Nicht nur in Linz, sondern in ganz Österreich sind die Immobilienpreise in den letzten Jahren enorm gestiegen.

Mietunterschiede in Österreich

Wien, Innsbruck und Salzburg gehören zu den teuersten Wohngebieten Österreichs. Die städtischen Mieten unterscheiden sich in der Regel nur geringfügig von den Mieten am Land. In einigen Fällen können die Mieten in ländlichen Gebieten sogar noch teurer sein, wenn die Bezirke in einem Skigebiet, in der Nähe eines Sees oder eines beliebten Touristenortes liegen. Besonders große Schwankungen sind in den österreichischen Großstädten zu finden. Die Immobilienpreise werden stark von der Lage beeinflusst. Das bedeutet, je näher die Wohnung am Stadtzentrum liegt, desto teurer ist die Miete. In Linz liegen die luxuriösen Stadtteile nicht nur im Stadtzentrum, sondern auch in den hügeligen Gebieten. Exklusive Objekte befinden sich am Pöstlingberg, Auberg, Freinberg oder Römerberg. Dort wird man kaum Angebote in Neubauten unter € 5.000,- pro Quadratmeter finden. In einigen anderen Ländern mögen diese Preise üblich sein, in Österreich ist die Miete in den letzten fünf Jahren jedoch um rund 13 Prozent gestiegen. Der Kaufpreis ist sogar um über 25 Prozent gestiegen. Das Problem dabei ist, dass die Löhne um einen geringeren Prozentsatz gestiegen sind. So geben vor allem finanziell schwächere Familien bis zur Hälfte ihres Einkommens für Wohnen wieder aus.

Was sind Betriebskosten?

Je nach Bezirk, Straße und Gebäude variiert auch die Höhe der Miete. Ob mit oder ohne Grünfläche, neues, renoviertes oder altes Haus. Bitte beachten Sie, dass Mietkosten nicht gleich Mietkosten sind. Nebenkosten, sogenannte Betriebskosten sind in der Regel nicht im Mietzins enthalten. Diese inkludieren Wasserversorgung, Kanalisation, Rauchfangkehrung, Müllabfuhr, Schädlingsbekämpfung, Beleuchtung, Versicherungen und andere Hausbetreuungen. Ein genauerer Blick auf die Nebenkosten zeigt einen Unterschied zwischen kalten und warmen Kosten. Die warmen Nebenkosten sind in der Regel teurer, weil die Kosten für Heizung und Warmwasser enthalten sind. Bei den kalten Nebenkosten müssen die warmen Servicegebühren separat bezahlt werden. Dieses Thema löst selbst bei Einheimischen oftmals Unsicherheiten aus. Dafür hat Sista Relocation eine eigene Broschüre zum Thema Mietverträge und Betriebskosten erstellt.

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